Gabaldon, Diana: Die geliehene Zeit



Klappentext
Claire Randall, eine Frau unserer Zeit: Ein magischer Zufall hat sie ins schottische Hochland des 18. Jahrhundert geführt. Claire findet sich wieder in einer Welt zwischen Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn - und schließlich in den Armen Jamie Frasers, des geächteten Clanführers mit dem feuerroten Haar und dem rebellischen Herzen. Es ist der Beginn einer Liebe, geschaffen für die Ewigkeit, doch Claire kehrt wieder in ihre Welt zurück...

Erst 1968, als ihr Mann Frank tot und ihre Tochter Brianna erwachsen ist, reist Claire Randall wieder in die Highlands. Und hier sucht sie endlich die Antwort auf die Frage, die sie all die Jahre gequält hat: Hat Jamie die grausame Schlacht von Culloden überlebt? Oder ist auch er mit den Träumen von Schottlands Freiheit untergegangen?

Wiederum schlägt für Claire in den Highlands die Stunde der Wahrheit. Und alle Spuren weisen zu einem geheimnisvollen alten Friedhof...


Meine Rezension
"Die geliehene Zeit" ist der zweite Band aus der mittlerweile siebenbändigen Highland-Saga um James Fraser und Claire Randall.

Zwanzig Jahre lang hat Claire ihr Geheimnis bewahrt. Doch nun kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück. Und mitten in den Highlands, auf einem verwunschenen alten Friedhof, schlägt für sie die Stunde der Wahrheit.

Das zweite Band las ich gleich im Anschluss an "Feuer und Stein" - und war zunächst sehr verwirrt. Wieso waren wir wieder in der Gegenwart und wieso hatte Claire eine Tochter - und wo ist Jamie - und überhaupt?
Der erste Teil interessierte mich überhaupt nicht; ich überflog ihn nach Schlagwörtern wie "Jamie", "Callum", "Lallybroch" - und überlas dabei fast die Schlüsselszene auf dem Friedhof, als Claire Jamies Grabstein entdeckt. Eine Welt brach für mich zusammen: Wie konnte das passieren?

Ab hier wurde es spannend: Der Pastorsohn Roger ist der einzige, der Claire zu glauben scheint und so erzählt sie ihm in Rückblenden ihre Geschichte.

Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten an einem Stück die Zeit in der Vergangenheit verbracht, doch ich gewöhnte mich zwangsläufig an die Szenen mit Brianna und Roger.

Claire berichtet von ihrer Zeit in Frankreich, von den Versuchen, den nahen Krieg aufzuhalten und vom Scheitern dieser Idee; erzählt vom Unabhängigkeitskrieg und den Folgen - und wieder litt ich mit ihr, zitterte mit ihr, freute mich mit ihr und weinte um den Verlust von lieben Menschen.

Auch dieses Buch hat wieder Szene, die man kontrovers diskutieren könnte, doch schafft es Diana Gabaldon in meinen Augen stets plausibel zu erklären, warum die Szenen so abliefen, wie sie zu lesen waren - und Diana Gabaldon-Bücher sind nun mal ein Mix aus Krimi, Storica, Liebesroman und Unterhaltung.

Eine meiner Lieblingsszenen spielt in Frankreich, als Claire vor Jamie flieht und sie sich im Garten der gemeinsamen Freundin wieder finden; das Wortspiel mit der Sonne, die durch die Wolken bricht, erzeugt bei mir nach wie vor Tränen und einen Kloß im Hals.

"Die geliehene Zeit" hat mich beinahe genauso gefesselt wie "Feuer und Stein" und ich vergebe für dieses Buch eine Schulnote von 1,4

- in: 5b Rezension Storica 1118 mal gelesen

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