Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage



Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Knaur (20. August 2010)
ISBN-10: 3426662736
ISBN-13: 978-3426662731
Originaltitel: This is Where I Leave You

Klappentext:
“Ich bin deine Mutter, und ich liebe dich.“ Das sagt Mom immer. Das nächste Wort lautet stets: „Aber…“ – Die Familientreffen der Foxmans enden stets mit Türenschlagen und quietschenden Reifen, wenn Judd und seine Geschwister so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und das Elternhaus bringen. Doch nun ist ihr Vater gestorben. Sein letzter Wunsch treibt allen den Angstschweiß auf die Stirn: Die Foxmans sollen Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle Totenwache halten. Das bedeutet, dass sie auf unbequemen Stühlen in einemkleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können. Nicht vor dem, was zwischen ihnen passiert ist - und nicht vor dem, was die Zukunft für sie bereit hält.

Über den Autor:
Jonathan Tropper wurde 1970 in New York City geboren. Er studierte Literatur und Literarisches Schreiben und lebt heute mit seiner Familie in New Rochelle (New York). Er gibt Schreibseminare an der Universität und ist als Schriftsteller erfolgreich.
Meine Rezension:

„Sieben verdammt lange Tage“ ist nach „Zeit für Plan B“ (2000), „Der Stadtfeind Nr. 1“ (2004), „Enthüllt“ (2005) und „Mein fast perfektes Leben“ (2007) Troppers fünfter Roman.

Wer schon immer einmal wissen wollte, was in einem Mann vorgeht (vor allem, wie er sich fühlt, wenn er seine Ehefrau mit deren Liebhaber im eigenen Schlafzimmer erwischt), der kommt an diesem Buch nicht vorbei; es ist unvorstellbar, wie man einen Moment von wenigen Sekunden derart detailliert und witzig (!) über mehrere Seiten hinweg erzählen kann.

Auch wenn mir die Ausdrucksweise manchmal ein wenig zu vulgär und derb war: Diese Familie muss man lieben. Judd berichtet in Echtzeit-Erzählung detailliert das Geschehen, und ich bin mir sicher, dass einem mehr als nur eine Szene beziehungsweise Gespräch sehr bekannt vor kommt und einen Vorgeschmack auf die nächste eigene Familienfeier gibt.

Meine Lieblingsfigur war zweifelsohne Philipp, Judds jüngster Bruder, der mit seinem Talent, alle erdenklichen Szenen mit einem perfekten Filmzitat zu kommentieren, sofort in mein Herz gesprungen ist.

Doch auch alle anderen Figuren dieses Romans wurden liebenswert und detailliert charakterisiert mit einer guten Portion an Spannung, Tragik und Komik. Das Ende überrascht, lässt einen aber angenehm zurück.

Jonathan Troppers aktueller Roman hat mich neugierig auf seine Vorgänger gemacht, von denen ich den einen oder anderen auf jeden Fall lesen möchte.

viereinhalb Sterne von fünf/Schulnote 1,6
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- in: 5e Rezens. Unterhaltung 1026 mal gelesen

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